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Camp

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein „Protest- und Aktionscamp

direkt am Haupttor vom „Fliegerhorst Büchel“. (Wo das ist, findest du hier.)

Vom 2. bis zum 11. August 2014 versammeln wir uns dort, um unter dem Motto „Atomwaffen abschaffen – Modernisierung verhindern!“ den Forderungen nach einer atomwaffenfreien Welt Ausdruck und Nachdruck zu geben:

  • Abzug statt Modernisierung der US-Atombomben in Büchel
  • Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit

 

Dazu werden Aktionen vorbereitet, und es wird Info- und Diskussionsveranstaltungen und Workshops geben, siehe unten.

Wir werden das Camp gemeinsam gestalten und dort gemeinsam vegetarisch/vegan kochen.

Wir wollen gleichberechtigt und möglichst hierarchiefrei miteinander umgehen.

Entscheidungen treffen wir im Konsens.

Wir wollen mit Gemeinschaftskasse arbeiten, d. h. es wird zwar ein durchschnittlicher Kostenbeitrag pro Person errechnet, aber es wird nicht kontrolliert, wer wieviel zahlt. Es soll keine*r aus Geldgründen ausgeschlossen werden, und wer mehr hat, zahlt ein bisschen mehr. Das hat meistens gut funktioniert…

Um besser planen zu können, bitten wir darum, dass sich Camp-Teilnehmer*innen .


 

 Unser Info-Telefon ist erreichbar: 0160 66 37 306

(Gegebenenfalls bitte mehrmals versuchen, wenn nicht gleich eine_r ran geht…)


 

Veranstaltungen auf dem Camp

 

  • Sonntag, 03.08., ca. 17 Uhr: Atomwaffen – ein Bombengeschäft
    „Ohne eine Bankenfinanzierung wäre die Modernisierung der Atomwaffenarsenale nicht denkbar. Auch 8 deutsche Bankinstitute ziehen hier ihren Profit heraus. Eine internationale Kampagne hat sich diesen Aspekt zu eigen gemacht und will im Herbst in einer großangelegten Kampagne diesen Geldgebern ein Gesicht geben. Der Workshop will dazu Hintergrundinformationen vermitteln, gleichzeitig sollen Ideen gesammelt werden, wie möglichst dezentral die Kampagne mit gut vermittelbaren Aktionen unterstützt werden kann.“ referiert von Elu Iskenius, Arzt in der IPPNW, Mitglied des Arbeitskreises ICAN in der IPPNW

 

  • Montag, 04.08., ca. 16 Uhr: „Schnupperklettern“ unter Anleitung von Robin Wood-Aktiven
  • Montag, 04.08., ca. 21 Uhr: Alles für Kohle
    „Das ganze rheinische Braunkohlerevier ist von RWE besetzt.
    Um Kohle abbauen zu können, zerstört der Konzern Wälder, Dörfer, Grundwasserspeicher und Ackerland. Seine Kraftwerke heizen mit 100 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr die Atmosphäre auf – mit katastrophalen Folgen für Ökosysteme und Lebensgrundlagen weltweit.Das ganze rheinischen Braunkohlerevier ? Ein paar unbeugsame Menschen hören nicht auf, sich der Zerstörung zu widersetzen. Manche bleiben in den Häusern, Höfen und Gärtnereien, die RWE abbaggern will. Andere besetzen die Bäume, die gerodet werden sollen und pflanzen auf der zum Abraum bestimmten Erde Gemüse an. Seit Jahrzehnten wehren sich Bürgerinitiativen u.a. gegen Zwangsumsiedlungen, Bergschäden, Feinstaubbelastung. Umweltverbände engagieren sich gegen die verheerenden ökologischen Folgen der Kohlepolitik und ziehen dagegen vor Gericht. Wohn- und Freiraumprojekte in der Nähe der Tagebaue zeigen auf, welche Alternativen zu (energie-)verschwenderischen Lebensstilen es gibt. Mit Kunstausstellungen und Lesungen, Exkursionen und Fahrraddemos, Wiesenbesetzungen und Kohlezugblockaden widersetzen sich Umweltbewegte der Zerstörung von Natur und Klima. Und sie alle bringen die Pläne von RWE zunehmend durcheinander…“ referiert von Thomas vom Braunkohlewiderstand im Rheinland
  • Dienstag, 05.08., ca. 11 Uhr: Versammlungsrecht
    „In einer lebendigen und spielerischen Art das Versammlungsgesetz nahebringen – geht das überhaupt – ja. Jede Person, die sich politisch engagiert, ist mit den Rechten und Pflichten des Versammlungsrechts konfrontiert. Jede und jeder von uns hat sich schon mal gefragt: „Ist das so richtig, was der Mensch da in Uniform oder Robe mir zu erzählen versucht?“ Es schadet einmal nix, etwas mehr übers Versammlungsgesetz zu erfahren, denn so gehst du und deine Gruppe auch souveräner in eine Aktion. Zudem möchten wir auch einen kreativen Umgang mit dem Versammlungsgesetz vermitteln.“ referiert von Holger Isabelle, „störfaktor“ (ein Projekt des Rechtshilfebüros)
  • Dienstag, 05.08., ca. 16 Uhr: „Schnupperklettern“ unter Anleitung von Robin Wood-Aktiven Kommen Sie da runter Buch-Umschlag klein
  • Dienstag, 05.08., ca. 21 Uhr: „Kommen Sie da runter!
    Eichhörnchen Cécile Lecomte liest aus ihrem Buch „Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin
  • Mittwoch, 06.08., ca. 21 Uhr: Öffentliches Klärungsgespräch von Matthias Engelke und Wolfgang Hertle zur Frage von Gewaltfreiheit und Leidensbereitschaft
  • Donnerstag, 07.08., ca. 11 Uhr: „Gewaltfreie Aktion – Gewaltfreies Training für GA“ Vortrag von Herbert Sauerwein und anschließende Diskussion
  • Sonntag, 10.08., ca. 10 Uhr: Konzert einer Kleingruppe der Lebenslaute LL-Logo-140Die Gruppe Lebenslaute ist ein basisdemokratischer und grenzübergreifender Zusammenhang von MusikerInnen, die zugleich politisch gegen Krieg, Rassismus, Umweltzerstörung und ähnliche destruktive gesellschaftliche Herrschaftsformen aktiv sind. Wir verbinden klassische Musik mit Aktionen zivilen Ungehorsams. Im vergangenen Jahr nahm Lebenslaute mit etwa 80 AktivistInnen an der 24-stündigen Blockade des Atomwaffendepots Büchel teil. Die Schwerpunktaktion in diesem Jahr organisiert die Gruppe Ende August vor einem Abschiebegefängnis in Eisenhüttenstadt. Eine Gruppe von AktivistInnen aus dem süddeutschen Raum und dem Rhein-Main-Gebiet kommt aber auch dieses Jahr nach Büchel und bringt mit Liedern und Instrumentalmusik einen musikalischen Beitrag zu den Aktionen gegen die hier gelagerten Atomwaffen und ihre tödliche Bedrohung ein.

 

 

Und ansonsten gibt es die Möglichkeit, Filme zu sehen oder spontan zu Diskussionen in großer oder kleiner Runde einzuladen…

Und wer meint, auch etwas passendes beitragen zu können, melde sich bitte per Mail an EncodedSuccessfully Encoded ätt buechel-atomwaffenfrei punkt de