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Camp + Aktionen 2015

Diesmal nicht erst im Sommer, sondern von Ende März bis Ende Mai, werden einige Aktivist_innen in einem kleinen Camp am „Fliegerhorst Büchel“ als Mahnwache für den Abzug der Bücheler Atombomben, für den Ausstieg Deutschlands aus der sog. Nuklearen Teilhabe in der NATO und für die Abschaffung aller Atomwaffen weltweit dauernd präsent sein. Hintergrund für diese Terminwahl sind der 5. Jahrestag des Bundestagsbeschlusses vom 26. März 2010, in dem die Bundesregierung aufgefordert wurde, sich für den Abzug der US-Atombomben aus Büchel einzusetzen, und im Mai wird wieder die alle fünf Jahre stattfindende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York laufen, die eine sehr gute Gelegenheit für die deutsche Regierung wäre, zusammen mit fast allen anderen Nicht-Atomwaffenstaaten die atomare Abrüstung voranzutreiben, statt wie mit der bisherigen Politik der Zustimmung zur sog. Modernisierung der B61-Bomben in Büchel eine neue Aufrüstungsspirale in Gang zu setzen…


Zur gleichen Zeit läuft büchel65, das mit Zivilem Ungehorsam (gewaltfreie Blockaden des „Fliegerhorstes“ an möglichst vielen dieser 65 Tage) öffentliches Aufsehen erregen und Druck auf die Verantwortlichen in Militär, Politik und Gesellschaft erzeugen will.


Auf dem Camp wird es Info- und Diskussionsveranstaltungen im beheizbaren Zelt geben , und es wird die IPPNW-Ausstellung „Hibakusha weltweit“ zu sehen geben.

  • Samstag, 28. März, 15 Uhr: Die Nukleare Kette – Was sie uns hinterlassen hat. Workshop mit Input zur Ausstellung: Hibakusha weltweit.
    mit Ernst-Ludwig Iskenius, IPPNW
  • Ostermontag, 6. April, 15 Uhr (nicht im Zelt, sondern unter freiem Himmel):
    Abschlusskundgebung des Ostermarsches mit dem Motto: Atombombe – made in Germany mit Redebeiträgen dazu von Dirk Seifert (AKAtomBUND, Dr. Hildegard Slabik-Münter (IPPNW), Rainer Braun (IALANA)
  • Achtung! verschoben von Donnerstag, 16. April, auf
    Montag, 20. April, 11 Uhr: Flugzeugträger Rheinland-Pfalz? Workshop zu den Kriegsflughäfen Spangdahlem und Ramstein sowie
    Büchel und die Zusammenhänge mit aktuellen NATO – Expansions­plänen und der militärischen Eskalation gegenüber Russland (Einstiegstext zum Thema)
    mit Markus Pflüger, AG Frieden Trier
  • Samstag, 2. Mai, 19 Uhr: NATO-Aufrüstung in Osteuropa und eskalierende Kriegs- u. Atomkriegsgefahr
    Die immer intensiver betriebene Waffen- und Truppenverlagerung durch die NATO nach Osten, begleitet von zahlreichen Manövern in der Nähe zur russischen Grenze sowie einer medialen Hetzkampagne ungeheuren Ausmaßes gegen Putin, Russland und die ukrainischen Aufständischen, erhöhen die Gefahr eines atomaren Krieges zwischen den Westmächten und Moskau. Diese im höchsten Grade bedrohliche Entwicklung, deren Hintergründe und notwendigen Konsequenzen für die Friedens- und Antiatombewegung, insbesondere im Zusammenhang mit der Rolle des Atomwaffenstandortes Büchel, sind Gegenstand eines Vortrags mit anschließender Diskussion.

Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung, z. B.:

  • Freitag, 8. Mai: Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus: Was heißt ‚Nie wieder Krieg – nie wieder Auschwitz‘ heute?
    VVN-BdA angefragt
  • Vom Munitionsdepot zum Erzeuger von sauberer Energie – Erfolgreiche Konversion am Beispiel Morbach im Hunsrück
  • Militarisierung in der Bundesrepublik Deutschland oder
    Deutschland führt Krieg „früher, entschiedener und substantieller“ (J. Gauck)
    Der Referent ist Friedens- und Konfliktforscher M.A. und seit mehreren Jahren in der antimilitaristischen Bewegung unterwegs.

Detaillierte Ankündigung erfolgt dann hier und in der Presse, wenn die Planung soweit ist.


 

Bitte um Spenden: Ein Camp und Veranstaltungen zu organisieren verursacht Kosten, die nicht im vollen Umfang auch noch von denen getragen werden können, die die “Arbeit” machen… Darum freuen wir uns über Zahlungen auf folgendes Konto des Vereins, der für die Infrastruktur der Dauermahnwache sorgt:

COMM e.V.
Konto 2030420440 bei der GLS-Bank, BLZ 43060967,
BIC: GENODEM1GLS   IBAN: DE59 4306 0967 2030 4204 40
Verwendungszweck: „Dauermahnwache Büchel“

Der COMM e.V. ist als „gemeinnützig“ anerkannt, darum dürfen Spenden an ihn einkommensteuermindernd geltend gemacht werden. Auf Wunsch (vom Finanzamt verlangt erst ab 200 €) und wenn uns die Adresse mitgeteilt wird, bekommen Spender_innen nach Ablauf dieses Jahres eine sog. Zuwendungsbestätigung.


Mittwoch, 25. März: Der Camp-Aufbau ist weitgehend abgeschlossen, die Zelte und Wagen stehen, und die Versorgung mit selbstgemachtem Sonnenstrom für Rechner, Drucker und Beleuchtung funktioniert auch.

S5000091A

S5000096A


 

Montag, 23. März: Der Camp-Aufbau hat begonnen, das Versammlungszelt steht.

S5000081A

S5000078A